Die Ergotherapie findet in der Regel ein bis zweimal wöchentlich statt.
Zu Beginn der Therapie kann ein Aufnahmetermin zur Klärung des Auftrages beitragen.
Anschließend planen wir drei bis vier Einheiten ein, um uns ein Bild vom Leistungsstand des Kindes zu verschaffen und einen Eindruck seiner Persönlichkeit zu erlangen.
Die Therapiestunden belaufen sich in der Regel auf 45 Minuten pro Einheit. Die Motorikstunden liegen bei 60 Minuten effektiver Turnzeit plus Auf- und Abräumzeiten der Geräte (ca. 15 Minuten).
Der Förderplan richtet sich nach den bestehenden Ergebnissen und den von uns erlangten Eindrücken. Eine Einschätzung der Erzieherinnen, Lehrkräfte, der Erziehungskräfte und dem Kinde selbst, ergänzen diesen Förderplan.
Dieser wird mit der Familie besprochen und ausgereift.
Durch die Erfolgserlebnisse und den ganzheitlichen Ansatz der Ergotherapie stellt sich in erster Linie eine Motivationssteigerung ein. Eltern erfahren ihre Kinder in Erfolgssituationen und in einer daraus resultierenden Lernbereitschaft.
Skalierungstechniken helfen dem Kind und der Familie sich selbst einzuschätzen und zu beurteilen.
Prozesshalte Überprüfungen des Therapieverlaufes zeigen uns und der Familie, ob wir auf dem richtigen Wege sind und steigern durch ein gesteigertes Profil die Therapiebereitschaft und Motivation auf allen Seiten.
Die Ergotherapie findet in der Regel unter Anleitung der Eltern statt.
Kinder sollen Erfahrungen machen, was sie schon alles können, und sollen mutiger werden ihre Kompetenzen auszuweiten.
Eltern lernen mit ihren Kindern zu lernen und zu spielen, konsequent und vorausschaubar zu agieren.
Die Emotionale Sicherheit innerhalb der Familie wächst.
Anleitungen für Eltern, wie lerne ich mit meinem Kind, wie verhalte ich mich gegenüber meinem Kind und wie nutze ich die Ressourcen des Kindes, damit es eigene Lösungsstrategien anwendet, bieten einen großen Anteil in unserer Beratung und Therapie.
Die Ergotherapie beginnt meist mit einer Einzelbehandlung. Im weiteren Verlauf entscheidet sich, ob eine Doppeltherapie (2 Kinder und 2 Therapeuten) angezeigt ist.
Im Bereich der Psychomotorik finden momentan 2 Kleingruppen in der Kaywaldschule in Lauffen a. N. statt, deren Gruppengröße zwischen 5 und 8 Kindern beträgt. Diese Gruppe wird von insgesamt 3 Therapeuten unterstützt und angeleitet.
Die Kooperation zwischen Kindergarten, Schule, Jugendeinrichtungen, sowie die Zusammenarbeit mit Kinderärzten ist seit vielen Jahren vorhanden und wird rege gepflegt.
Durch unsere Kenntnisse im diagnostischen Bereich, können je nach Bedarf Tests zur Qualitätssicherung und Überprüfung hinzugezogen werden. Berichte werden in der Regel zu Beginn der Therapie (nach ca. 10 Einheiten) und dann im 6-monatigen Rhythmus verfasst. Eltern sollten in regelmäßigen Abständen den entsprechenden Kinderarzt aufsuchen, um den Entwicklungsstand des Kindes überprüfen zu lassen.